STEH AUF UND BEWEGE DICH!

Jahrelang konnte Freek van der Valk, Direktor des Van der Valk Hotels Ridderkerk, keine Zeit für körperliche Bewegung finden. Bis er eines Tages beschloss, das Ruder herumzuwerfen und sein Leben radikal zu verändern. Mittlerweile ist er ein begeisterter Triathlet, der seine Begeisterung für den Sport gerne teilt.

TEXT: MARTINE VAN DER DEIJL
FOTOGRAFIE: NOPOINT STUDIO'S
STYLING: PERFORMSPORTS.NL

Freek: „Als Kind fuhr ich Rennrad, aber ab meinem achtzehnten Lebensjahr geriet der Sport in den Hintergrund. Ich begann zu studieren, zu arbeiten, meine Frau Krystle und ich bauten Hotel Ridderkerk und wir bekamen Kinder. Ich lebte unregelmäßig und ungesund. Als die Waage vor über sechs Jahren 120 Kilo anzeigte, wusste ich: Das muss anders werden. Der Triathlon – eine Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen – hat mich schon immer fasziniert. Es ist jedoch ein Sport, mit dem man nicht so schnell beginnt, denn wie geht man das an? Ich dachte wieder ans Radfahren, aber in Kombination mit meiner Arbeit wurde das schwierig. Ich arbeitete oft bis 22.00 Uhr oder später und um durch Radfahren fit zu werden, muss man viel Zeit investieren. Also kaufte ich mir Laufschuhe, obwohl ich das Laufen immer gehasst habe. Abends ging ich dann noch eine halbe Stunde laufen oder rannte zwischen der Arbeit hindurch. Anfangs war ich vollkommen erschöpft, aber es wurde immer besser. Von zweimal die Woche steigerte ich mich auf drei, vier und sogar neunmal die Woche. Ich aß viel gesünder, wodurch auch das Abnehmen gut lief. Insgesamt nahm ich schließlich vierzig Kilo ab.“

'SPORT IST JETZT TEIL MEINES LEBENS'

HERAUSFORDERUNG

„Ich fühlte mich fitter als je zuvor und meldete mich für einen Halbmarathon an. Als der gut lief, richtete ich meinen Fokus auf den ganzen Marathon. Leider fand der wegen Corona nicht statt. Nach der Coronazeit lief ich trotzdem einen Marathon. Dabei verletzte ich mich leider, weshalb ich bei einer Physiotherapeutin landete. Dort sah ich Fotos von Triathleten an der Wand und erzählte ihr, dass dieser Sport mir großartig erschien, aber dass ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte. Ihr Mann stellte sich als Triathloncoach heraus und sie brachte mich mit ihm in Kontakt. Nach all den Jahren ist mein Coach immer noch meine wichtigste Unterstützung beim Training. Wenn ich etwas mache, gehe ich voll rein und dieser Sport bereitete mir sofort so viel Freude! Ich versuche jedes Jahr, ein paar schöne Wettkämpfe auszuwählen, denn ich finde es fantastisch, auf etwas hinzuarbeiten.“

ENERGIE

„Wo ich früher nie die Zeit fürs Sporttreiben fand, ist es jetzt Teil meines Lebens. Ich trainiere fast immer morgens. Das gibt mir Energie und so beginne ich den Tag mit einem guten Gefühl. Das ist ein herrliches Aufwachen. Wenn du mir das vor Jahren gesagt hättest, hätte ich es nicht geglaubt, denn ich war nie ein Morgenmensch. Sobald die Kinder in der Schule sind, gehe ich ins Schwimmbad, ins Fitnessstudio oder trainiere draußen. In der Umgebung von Ridderkerk gibt es wunderschöne Rad- und Laufstrecken. Meine Kinder sind auch sehr sportlich. Mit meinem Sohn Fabian versuche ich neben seinem Hockey und Tennis auch gemeinsam Sport zu treiben. Dann gehen wir schwimmen oder ins Fitnessstudio. Übrigens ist nicht nur unsere Familie sportlich aktiv. Sport wird auch bei unserem begeisterten Team im Hotel Ridderkerk großgeschrieben. Man sieht wirklich, dass buchstäblich eine Bewegung in Gang gesetzt wurde.“

SCHWELLEN VERLEGEN

„Der Unterschied zu der Zeit, als ich zu schwer war und mich wenig bewegte, und jetzt ist enorm. Ich habe mehr Energie, mehr Fokus bei meiner Arbeit und fühle mich besser. Das wünsche ich mehr Menschen. Zusammen mit anderen bin ich bei der Online-Wissens- und Informationsplattform triathloninside.com, mit einem Magazin und Podcast, engagiert. So hoffen wir, allen, die ebenfalls mit Triathlon anfangen möchten, zu helfen. Um die Hürde, die ich einst sah, zu senken. Dabei finde ich, dass dieser wunderbare Sport mehr Aufmerksamkeit verdient. Ich möchte etwas zurückgeben, weil mir der Triathlon so viel gebracht hat.“