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FRÜHSTÜCKSMITARBEITER
'Dank der Gastronomie bin ich entspannter und besser im Gleichgewicht'
Text: Martine van der Deijl
Fotografie: NoPoint Studio's
Styling: Van Tilburg Mode
Make-Up: Joyce Walian Agentur
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Roland (36) Bar-/Frühstücksmitarbeiter im Hotel Nuland 's-Hertogenbosch
Nach meiner Ausbildung habe ich jahrelang im Büro gearbeitet. Doch irgendwann fühlte ich, dass ich keinen Job mehr hinter dem Computer wollte, sondern mit Menschen. Dank der Gastronomie bin ich entspannter und besser im Gleichgewicht. Laut meinen Freunden liegt Gastfreundschaft in meiner DNA. In meinem Freundeskreis bin ich oft derjenige, der versucht, die Terminkalender zusammenzubringen, um etwas Schönes zu unternehmen.
Ich hörte begeisterte Geschichten über Van der Valk, also beschloss ich, Kontakt mit Hotel Nuland aufzunehmen. Es gab sofort eine Verbindung. Ich arbeite hier erst ein paar Monate, aber ich merke jetzt schon, dass ich wirklich vom (Über)denken zum Handeln übergegangen bin. Genau das, was ich wollte. Die Arbeit als Frühstücksmitarbeiter zwingt mich ein wenig dazu, ein Morgenmensch zu werden. Aber dadurch, dass ich früh aus den Federn bin, schaffe ich auch mehr an einem Tag.
Die Dynamik der Arbeit finde ich großartig, sie ist schön aktiv, schnörkellos und meiner Meinung nach viel gesünder als ein Bürojob. Ein schöner Nebeneffekt ist auch, dass ich etwas abgenommen habe, da ich viel laufe und mich bewege, und dadurch ist es hier wie ein bezahltes Fitnessstudio. Dieser Job bietet mir viel mehr als nur ein Gehalt. Ich möchte den Menschen eine schöne Erfahrung bieten und eine angenehme Atmosphäre schaffen.
Die Kunst der Gastfreundschaft besteht darin, Gäste mit einem Lächeln im Gesicht zur Tür hinausgehen zu sehen. Das gemeinsame Erleben mit Kollegen sorgt für ein echtes Teamgefühl. Diese Arbeit hält mich fit und gesund, sowohl geistig als auch körperlich. Durch diesen Job ist mein Leben einfach viel schöner geworden.
"Wenn du diese Arbeit nicht mit deinem Herzen machst, spüren die Leute das."
Ich war siebzehn, als ich in der Bedienung bei Hotel Volendam zu arbeiten begann, damals hieß es übrigens noch Motel Katwoude. Meine Vorstellung war, ein wenig Erfahrung in der Gastronomie zu sammeln, aber es herrschte eine so angenehme Arbeitsatmosphäre, dass ich jetzt immer noch dort bin! Neben wirklich netten Kollegen habe ich dort auch meinen Mann Rob kennengelernt. Er arbeitete dort als Koch und ich fand ihn sofort sympathisch, und glücklicherweise er mich auch. Damals entstanden eigentlich ziemlich viele „Van der Valk-Paare“. Die Liebe lag anscheinend in der Luft. 1986 haben Rob und ich geheiratet und natürlich haben wir unser Hochzeitsfest groß bei Hotel Volendam gefeiert.
In der Gastronomie zu arbeiten, ist mir auf den Leib geschrieben. Ich kümmere mich gerne um Menschen. Wenn man diese Arbeit nicht mit Herz macht, spüren die Leute das. Es muss wirklich deine Leidenschaft sein. Ich arbeite mit vielen jungen Menschen und das finde ich großartig, ich lerne viel von ihnen. Heutzutage geht alles mit Telefonen und Computern, das erklären sie mir sehr geduldig. Denn ja, mittlerweile bin ich sozusagen die Oma des Unternehmens.
Ich war immer ein echter Nachtmensch, aber seit ich auf das Frühstück umgestiegen bin – das ist jetzt schon 27 Jahre her – kann ich sagen, dass man sich ans frühe Aufstehen gewöhnt: Ich habe noch nie verschlafen. Wenn Gäste zu mir sagen, dass das Frühstücksbuffet wunderschön aussieht, genieße ich das sehr. Und ich weiß, dass ich nicht umsonst so früh aufgestanden bin.
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Ingrid (63) Frühstücksmitarbeiterin im Van der Valk Hotel Volendam
'Ich unterhalte mich gerne mit jemandem und das wird wirklich geschätzt'
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Samanta (52) Frühstücksmitarbeiterin im Van der Valk Hotel Delft-A4
Als vor drei Jahren dieses Hotel gebaut wurde, sah ich ein Schild mit: „Wir suchen Kollegen“. Ich fasste Mut und bewarb mich. Glücklicherweise wurde ich eingestellt und konnte schnell als Frühstücksmitarbeiterin beginnen. Mit einigen anderen Damen bilde ich seit der Eröffnung des Hotels das feste Frühstücksteam, sodass wir sehr gut aufeinander eingespielt sind. Wir verstehen uns unglaublich gut und haben außerdem viel Spaß zusammen. Während der Arbeit haben wir – frage mich nicht warum – manchmal ein Huhn nachgemacht und dabei haben wir uns schlapp gelacht. Deshalb nennen wir uns „Die Hühnchen“.
Ich finde es nicht nur mit meinen Kollegen gemütlich, ich werde auch von unseren Gästen glücklich. Ich mache gerne ein Pläuschchen mit jemandem, und das wird sehr geschätzt. Überhaupt finde ich es sehr schön, in der Gastronomie zu arbeiten; man gibt Menschen Energie, aber man bekommt sie auch zurück. Achten Sie mal darauf: wenn Sie jemanden anlächeln, bekommt diese Person auch ein Lächeln ins Gesicht.
Ich arbeite drei Tage pro Woche und beginne um 5.30 Uhr. Mit dem frühen Aufstehen habe ich überhaupt keine Probleme. Ich stehe direkt wach und fröhlich aus dem Bett auf. Am Abend davor gehe ich rechtzeitig schlafen. Um 21.30 Uhr gehe ich strikt ins Bett, sonst halte ich es nicht aus. Auf der Arbeitsfläche fühle ich wirklich dieses Van der Valk Familiengefühl. Jeder grüßt sich und hilft einander. Jeden Tag gehe ich mit viel Freude zur Arbeit, es ist wirklich ein Fest.